"Es ist der Geist, der sich den Körper baut."

Friedrich Schiller

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Vergangenheitsbewältigung, Ängste und Phobien

Unser Körper wird durch unser Nervensystem gesteuert. Zum einem von dem vegetativen Nervensystem und zum anderen vom willkürlichen. Das willkürliche Nervensystem ist bewusst beeinflussbar und kann von uns „geregelt“ werden. Das vegetative hingegen kann nicht von uns bewusst gesteuert werden. Das vegetative Nervensystem wird klassischerweise in einen sympathischen (Sympathikus) und einen parasympathischen Teil (Parasympathikus) unterteilt, die gegenteilige Wirkungen haben. Dies ist vergleichbar mit den Muskeln des Oberarms: der Muskel auf der Vorderseite beugt den Arm, der auf der Rückseite streckt ihn wieder. So sorgt der Sympathikus für Anspannung z.B. in Gefahrensituationen, Angst und Stress, der Parasympathikus für das Gegenteil, nämlich Entspannung, Ruhe und Regeneration.

Das willkürliche, auch somatische oder animalische genannte, Nervensystem umfasst zum einen die bewusste Wahrnehmung von Umweltreizen und Reizen aus dem Körperinneren und zum anderen die bewusste und willkürliche Steuerung von Bewegungen. Den Anteil der Wahrnehmung nennt man auch sensorisches System (unsere 5 Sinne) und den der Steuerung von Bewegungen motorisches System

Alles was wir je in unserem Leben erlebt haben ist in uns abgespeichert. Ebenso werden uns durch unser Genmaterial schon Informationen mitgeliefert. Und alles was uns nicht bewusst ist schlummert unbewusst in unserem Inneren.

Durch bestimmte Erlebnisse und Traumata, die wir nicht verarbeitet haben und sie sich dadurch in unserem Unterbewusstsein manifestieren, kann es zu einer Fehlsteuerung des Nervensystems kommen und wir nehmen z.B. in unpassenden Situationen eine Haltung der Gefahr ein, da unser Körper dies irgendwann mal zu unserem Schutz so gelernt hat. Durch die Stimulation eines oder mehrerer unserer Sinne wird er „erinnert“ und die erlernte Haltung reaktiviert. Durch die wiederkehrende Anspannung in bestimmten Bereichen unseres Körpers manifestieren sich Fehlhaltungen und -steuerungen auf körperlicher wie aus psychischer Ebene. Dies schafft die Basis für eine Vielzahl von psychischen und körperlichen Erkrankungen.

Ziel der manuellen Therapie ist es die körperlich aufgebauten Rüstungen zu sprengen, Blockaden und Ängste zu lösen und dadurch Raum für Veränderung zu schaffen. Die Bewegungstherapie unterstützt diesen Prozess und hilft dabei sich körperlich neu wahrzunehmen, neue Energie fließen zu lassen und dabei Kraft zu schöpfen.

Die Hypnose- und Traumatherapie ermöglicht uns unverarbeitetes aufzudenken und zu verarbeiten, ebenso durch Visualisierung und Desensibilisierung unserer Gefühle Veränderung zu schaffen.

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